Haben die Reitanfänger im Rahmen des Longenunterrichts Grundkenntnisse erlangt, bspw. das sichere Leichttraben und einen Sitz im Gleichgewicht, wechseln sie von der Longe in die erste Gruppe. Hier wird meistens in der Abteilung geritten, so dass sich die Reitanfänger weiter auf die Verbesserung ihres Sitzes, des Gleichgewichtes und der korrekten Hilfengebung konzentrieren können. Haben sie hier eine gewisse Sicherheit erlangt, wird oft durcheinander geritten, d.h. jeder wählt selbst aus, welche Gangart auf welcher Linie geritten wird. Dabei ist es unerlässlich, dass die Hufschlagfiguren sicher beherrscht werden und die Hilfengebung fehlerfrei umgesetzt werden kann.
Je nach Fortschritten und Ausbildungsstand wird dann mit jedem Teilnehmer einzeln gearbeitet und Schwachstellen gezielt behoben.
Wer jetzt glaubt, es genügen wenige Wochen oder Monate, um diese Schritte zu gehen, wird sich wundern. Reiten ist sehr komplex und der Aufwand, es zu erlernen ist enorm. Um einigermaßen sicher ein Pferd selbstständig reiten zu können sind je nach Talent mindestens 200 bis 300 Reitstunden notwendig. Selbst erfahrene Profireiter und Olympiateilnehmer lassen sich noch regelmäßig unterrichten, um Fehler auszuschließen und im Wettkampf bestehen zu können. Reiten lernen ist ein lebenslanger Prozess.
Das Gelernte unter Beweis stellen können die aktiven Reiterinnen und Reiter aller Altersklassen im Rahmen der traditionellen Vereinsveranstaltungen.
Das vielseitige Vereinsleben sowie die Möglichkeit für Pferdefreunde hier, stadtnah und doch in ländlichem Ambiente, ihrem Hobby nachgehen zu können, machen die REITSPORTGEMEINSCHAFT ASSE zu einem beliebten Treffpunkt für Pferdefreunde aller Art.
Alle Vereinsmitglieder verbindet, dass sie sich der Liebe zum Pferd verschrieben haben, ihre Freizeit mit ihm verbringen und sich für das gemeinsame Hobby im Verein engagieren.